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Anfang der 1960‘ Jahre war die Bilanz Deutschlands nahezu ausgeglichen. Erst Mitte der 1970‘ er Jahre nimmt das Fiasko seinen Lauf.

Leider wurde das geliehene Geld nicht für sinnvolle Investitionen verwendet, sondern einer exzessiven Subventions- und Klientelpolitik geopfert. Subventioniert wurde alles, - Landwirtschaft, Kohle, Aufbau der Kernenergie, öffentlicher Wohnungsbau, Werften, Stahlindustrie, Windkraft, Solarenergie, Autoindustrie (Abwrackprämie) und nicht zuletzt der Aufbau Ost. Immer zugunsten jeweiliger Profiteure. So mancher Besser-Verdiener zahlte keine Steuern mehr, wenn er in die „richtigen“ Anlagen investierte. Beispiel Verlustzuweisung von 200% für Schiffe. Das bedeutete, derjenige der 20.000 DM investierte konnte sein zu versteuerndes Einkommen bis um 40.000 DM reduzieren.

Und Achtung!

Dieser Prozess wiederholt sich heute in Europa! Glauben Sie nicht, dann lesen Sie bitte hier.

Der Spiegel informiert über diesen grotesken Subventionswahn: EU förderte Skipiste auf Bornholm

„Die Reichsten zahlten keine Steuern“!

Das ist keineswegs ein dummes Vorurteil der Masse sondern entspricht der Wirklichkeit. Insbesondere Selbständige oder Ärzte konnten so Ihre Steuerlast auf null bringen. Die Quittung zahlten alle, die ihr Geld nicht investieren, sondern zum Leben einfach ausgeben mussten. Das gilt teilweise noch heute.

Parallel dazu wurden Unternehmen in Deutschland immer stärker steuerlich entlastet um die Wettbewerbsfähigkeit in Vergleich zu anderen Staaten zu gewährleisten. Dabei waren die meisten Arbeitsplätze bereits lange vorher in sogenannte Billiglohn-Länder ausgewandert. Textil, Foto, Elektronik erst in Japan und China. Dann in Asien und Drittländern. Billige Arbeitskräfte nehmen nicht ab und lassen sich dank niedriger Transportkosten noch lange ausbeuten.

Auf diese Weise gelingt es den globalisierten Konzernen Milliardenprofit zu machen und trotzdem der Masse Massenware zu erschwinglichen Preisen anzubieten.

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