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Hans-Peter-Bartels der Wehrbeauftragte der Bundesregierung hat Alarm geschlagen. Die Bundeswehr sei unterfinanziert, schlecht ausgerüstet und habe zu wenig Personal. Und schon fordert Frau von der Leyen 130 zusätzliche Milliarden für die Bundeswehr. In Presse und TV werden diese Forderungen naiv und brav nachgeplappert.

Ich habe diese Informationen kritisch überprüft und komme zu dem Ergebnis, dass die momentane Krisenstimmung wohl als günstiger Zeitpunkt angesehen wird, die Geldhähne für die Rüstungsindustrie und deren Handlanger in Berlin weiter zu öffnen, ohne die wirklichen Misstände anzugehen.

Angeblicher Personalmangel ?

Die Bundeswehr - mittlerweile ein Berufsheer - hat ca. 180.000 Personen. Etwa gleich auf mit Italien und ein wenig weniger als Frankreich und England mit jeweils über 200.000. Damit stehen wir in Europa an 3. Stelle. Ganz Europa leistet sich fast 1,7 Millionen Mann, mehr als die USA und 700.000 Mann mehr als Russland. Nur China hat mehr Personen in seinen Streitkräften. Von einem Personalmangel kann also keine Rede sein.

Die Personalstärke der Bundeswehr hat zwischen den Jahren 2000 und 2015 von ca. 317000 auf heute 177000 Mann abgenommen 140000 oder 44% weniger, nachzulesen auf Statista. Der Löwenanteil waren Grundwehrdienstleistende. Die Kosten für deren Ausbildung und Unterbringung sind entfallen. Der Wehretat betrug 1999 umgerechnet 24,3 Mrd. Euro. 2015 knapp 33 Mrd., 35,8% mehr an Ausgaben.

Bundeswehr Budget und Rüstungsausgaben sind 2 paar Schuhe. 33 Mrd. 2015 Budget und 48 Mrd. Rüstungsausgaben 2015. Das sind rund 570€ pro Bundebürger vom Säugling bis zum Greis. Und das soll nicht reichen? Ja, der Rüstungsindustrie und den Handlangern in Bonn sicher nicht. Aufwachen!

Die Bundeswehr sei unterfinanziert und schlecht ausgerüstet ?

Wenn man über Einsätze liest, wie jetzt zur Unterstützung der Aufklärung in Syrien, wundert es uns, dass hier immer noch die 45 Jahre alten Tornados eingesetzt werden müssen. Die Luftwaffe hat 140 Eurofighter bestellt (ca. 110 haben wir) aber die finden Sie in keinem Auslandseinsatz, weil Eurofighter immer noch nicht alltagstauglich sind. In Einsatz kommen weiter die alten Tornados. Eurofighter Aufträge sollen mit Bestechung erschlichen sein.

Das Gleiche gilt für den neuen Transporter Airbus A400M, das Drohnendesaster EURO-Hawk, Eurocopter, etc, teure Investment, aber nicht einsatzfähig. Die Bundeswehr hat kein Geld, weil sie es fehlinvestiert, also in sinnlose Projekte steckt (auf diese Weise aber die Rüstungsindustrie subventioniert). Wenn Frau von der Leyen und die gleichgeschalteten Medien unosono verkünden, die Bundeswehr brauche mehr Budget, ist das gezielte Täuschung!

Der Katalog von Geldverschwendung bei der Bundeswehr

Nun hören wir weiter, dass die Tornados nicht nachts eingesetzt werden können. Der unbedarfte Leser vermutet, dass es an der schlechten Ausstattung der Maschinen liegt aber das Gegenteil ist der Fall. Die Luftwaffe lässt seit 2012 ihre Tornados mit neuester Hardware und Software ausstatten, das sogenannte ASSTA-3. Lesen Sie, was die euphorische Bundeswehr darüber schreibt:

Traumhafte Bedingungen“" für Jet-Training.

Wenn alle diese Projekte erfolgreich abgeschlossen wären, bräuchte sich die Bundeswehr nicht zu beklagen. Aber anstatt die Lieferanten in die Haftung zu nehmen, soll der Steuerzahler bluten.

Das Desaster mit der EURO-Hawk Drohne.

Eurocopter-Pannen machen EADS zu schaffen

Vier Tote nach Absturz mit Pannen-Helikopter

Pannen-Airbus bleibt am Boden

Eurofighter-Affäre

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