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Nun ist es raus, - die Regierung erwägt Maßnahmen, die darauf abzielen, Bargeld-Transaktionen zu limitieren bzw. Bargeld ganz abzuschaffen.


- Verbot von 500€ Scheinen
- Verbot von Bargeld-Transaktionen über 5000 € (Das bedeutet auch, dass ich mir nicht mehr als 5000 € von meinem Konto auszahlen lassen kann, dieser Punkt wird häufig vergessen und es ist auch nicht klar, mit welchen Fristen weitere Abhebungen möglich sein werden)
- Das bedeutet Kontrolle der Banken über Transaktionen größer 5000 €


Damit wird ein Bank-Run im Falle einer plötzlichen Krise eingedämmt. Besonders verdächtig sind die Argumente, mit denen diese Maßnahmen offiziell begründet werden, denn kriminelle Geldwäsche, Schwarzarbeit, Drogengeschäfte, Geldwäsche und Steuerhinterziehung sind fadenscheinig. Das komplette Verbot von Bargeld wäre für die Regierung und Finanzämter ein paradiesischer Zustand, hätten sie dann doch eine vollständige Transparenz aller Geldflüsse.

Es gibt deutliche Anzeichen einer Ausweitung der schwelenden Finanzkrise die auf einen drohenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft hindeuten. Das Euro Experiment ist gescheitert! Gescheitert an der zu schnellen Aufnahme finanziell schwacher Staaten sowie Betrug und Bilanzfälschung. Gescheitert, weil eine jahrelange Verletzung der Maastricht Kriterien ohne Konsequenzen für die Missetäter blieb.

Nach meiner Auffassung wird es in absehbarer Zeit zur größten

Weltwirtschaftskrise der letzten 100 Jahre kommen.

Den Zeitraum schätze ich innerhalb der nächsten 10 Jahre, je nachdem,

wie die Staaten kurzfristige Krisensituationen managen werden, wird die Krise früher (bei schlechtem Management) oder später (bei gutem Management) eintreten.

Die Wahrscheinlichkeit beziffere ich mit

- in den nächsten 3 Jahren – 10 %

- in den nächsten 5 Jahren - 30 %

- in den nächsten 7 Jahren - 60 %

- in den nächsten 10 Jahren - 95 %

Begründung

Nach der Lehman Pleite und dem Platzen der Immobilien Blase in den USA mit

anschließender Bankenkrise 2008/09 fiel der Dax um 4500 Punkte oder 55 %, der amerikanische Dow Jones war um 53 % und etwa 7600 Punkte gefallen.

Anschließend boomte die Wirtschaft und der Dax stieg um 250%(!) oder

8800 Punkte. Also von ca. 3500 auf 12500 Punkte.

Der Dow Jones stieg von 7000 Punkten auf etwa 18500 Punkte also um ca.

180%. Dies alles geschah innerhalb von 6 Jahren. Wie man vermuten darf, ist dies eine maßlose Übertreibung, die fundamental nicht nachvollziehbar ist und offensichtlich auf der gegenwärtigen Geldschwemme beruht.

Währenddessen in dem betrachteten Zeitraum sich faktisch nur wenige Staaten fundamental erholt haben. Insbesondere waren dies die USA, China und Deutschland. Vielen Ländern, vor allem in Südeuropa und Südamerika geht es heute schlechter als zum Zeitpunkt der Krise.

Deutlichen Verlust verzeichnen Argentinien, Brasilien und Russland

(aufgrund von Wirtschaftssanktionen). In Europa

haben sich Italien, Portugal, Spanien, Frankreich und das Schlusslicht

Griechenland nicht erholt. Insgesamt hat die Staatsverschuldung in allen Ländern zugenommen.

Trotz laufender Euro Rettungsprogramme wie dem Quantitative

Easing mit rund 1200 Milliarden Geldfluss in Anleihekäufe in Europa und USA sind die meisten Volkswirtschaften bis auf Ausnahmen nicht gesundet.

Die USA haben bis heute sogar 4000 Milliarden US Dollar in ihr Aktien- und

Anleihenkaufprogramm gesteckt. Die EU hat etwa 750 Milliarden Euro über den (durch den ESM abgelösten) EFSF und weitere 700 Milliarden im ESM für die Rettungsschirme bereitgestellt. In dem ESM sind tatsächlich 80 Milliarden eingezahlt, 620 Milliarden sind nur sog. Garantien, die fällig werden, wenn ein Partizipant zahlungsunfähig wird. Ähnliche Programme laufen auch in anderen Ländern, wie Japan oder England auf nationaler Ebene. Diese Summen sind in der Majorität "gedrucktes", also virtuelles Geld.

Und so funktioniert der Teufelskreislauf. Überschuldet Staaten benötigen Geld, um ihre laufenden Verbindlichkeiten zu begleichen, denn die eigene Wirtschaftskraft ist am Boden und erzeugt, neben den bestehenden Verbindlichkeiten, zusätzlich weitere Defizite. Also geben sie weitere Staatsanleihen heraus um Schulden und Zinsen bezahlen zu können. Die Alternative, abzuwerten und die Schulden durch Inflation zu minimieren funktioniert nicht, da sie ja in der EU sind und auf dem Euro festsitzen und der lässt sich nun mal nicht lokal entwerten. Da diese Staatsanleihen weder von anderen Geschäftsbanken noch von Privatinvestoren komplett abgenommen werden, jedenfalls nicht zum Nominalwert, springt die EZB ein und „kauft“ diese Papiere indem sie sich Geld „druckt“, denn gegenüber dem Geld steht ja der Wert der Staatsanleihe in den Büchern. Das geht so lange gut, wie bis es durch neue Krisen zu Marktverwerfungen kommt und die Staatsanleihen gehandelt werden müssen. Schlagartig könnte deren Wert auf null fallen und leider muss jetzt das „gedruckte“ Geld herangeschafft werden, denn der Anleihewert ist ja verschwunden. Jetzt wird man feststellen, dass alle anderen, die noch nicht Pleite gegangen sind, einspringen müssen. Die Verbindlichkeit der EZB, die ja selbst kein Geld besitzt, wird auf die noch solventen Partner abgewälzt. Dadurch werden deren eigene Staatsanleihen in Mitleidenschaft gezogen, es kommt zu einem Domino-Effekt und das System bricht zusammen. Die Geschäftsbanken gehen Pleite, Privatanleger verlieren ihre Vermögen, eine Euro Hyperinflation setzt ein.

Durch die Euro-Krise hat der Euro gegenüber dem Dollar seit 2008 33%

verloren. Jeder mit Euro in der Tasche hat 33% seines Vermögens verloren, auch, wenn er das "zuhause" nicht merkt.

Investitionen außerhalb Europas haben sich um 33% verteuert. Der Privatbürger merkt das, wenn er seinen Urlaub finanziert. Übrigens, - die Schwedische Krone hat gegenüber dem Dollar nichts verloren!

Das Unsummen Liquidität bei uns (in Europa) keine Inflation auslösten,

liegt daran, dass die Geldmenge nicht erhöht wurde, was sich aber jederzeit kurzfristig ändern ließe.

Der Löwenanteil ist reines "Buchgeld", was zwischen Konten hin- und her

wandert. Ein weiterer Mechanismus ist die Sterilisation des Geldes durch Maßnahmen der Zentralbanken. Dies kann z.B. über den Verkauf anderer Anleihen der Zentralbank oder über die Einschränkung der normalen Kreditvergabe an Geschäftsbanken geschehen. Deshalb vergeben Banken keine Kredite an die Wirtschaft.

So lange für dieses "Buchgeld" Zinsen bezahlt werden, passiert nichts

und teilweise sind die Rückzahlungen auf 10 bis 30 Jahre fixiert,

so dass außer Zinsen nichts gezahlt werden muss. Griechenland zahlt

seine Zinsen natürlich auch aus den neuen Hilfspaketen. Fakt ist dass

diese Verbindlichkeiten jedes Jahr (exponentiell) anwachsen. Man könnte jetzt glauben, dass zumindest hinter Anleihekäufen reale Werte stehen, trotzdem ist anzunehmen, dass sie zu völlig überhöhten Preisen (sh. Dax oben) gekauft wurden, sich also bei dem Versuch der Liquidierung der Preis drastisch reduzieren wird. Zudem benötigte man ja Anleger, die diese Titel abnähmen. Durch das sich dann entwickelnde Überangebot auf dem Markt ergäbe sich Preisverfall, der sich gut und gern auf 75 % belaufen wird, wie 2008 beim Platzen der Immobilien-Blase.

In der wirtschaftlichen Destabilisierung Russlands sehe ich ein weiteres sehr großes Problem. Hier handelt der Westen mehr als fahrlässig. Es entfallen nicht nur die dringend notwendigen Einnahmen aus Exporten der EU, schlimmer noch, man zwingt die Russische Föderation neue Allianzen zu bilden. Ganz abgesehen von dem Vertrauensverlust.

Fazit, - die Probleme sind heute größer, als auf dem Höhepunkt der Krise, man hat sie nur verteilt, indem Bürger der gesunden Volkswirtschaften in Zwangshaftung genommen werden um Banken und Anleger zu "retten". Deren unbeglichenen Verluste wurden sozialisiert. Europa und die Welt sind ein Kartenhaus, das bei der kleinsten Störung des Finanzsystems zusammenbrechen wird. In dem Moment, wo dies passiert, wird die Sozialisierung real und unser Geld ist nur noch eine Zahl auf buntem Papier.

Und leider scheint man sich bereits von Regierungsseite auf dieses

Szenario vorzubereiten. Sehr verdächtig sind aktuelle

Maßnahmen, die darauf abzielen, Bargeld-Transaktionen zu limitieren bzw.

Bargeld ganz abzuschaffen.

- Verbot von 500€ Scheinen

- Verbot von Bargeld-Transaktionen über 5000 € (Das bedeutet auch, dass

ich mir nicht mehr als 5000 € von meinem Konto auszahlen lassen kann,

dieser Punkt wird häufig vergessen

und es ist auch nicht klar, mit welchen Fristen weitere Abhebungen

möglich sein können)

- Kontrolle der Banken über Transaktionen größer 5000 €

Damit wird ein Bank-Run im Falle einer plötzlichen Krise eingedämmt.

Besonders verdächtig sind die Argumente, mit denen diese Maßnahmen

offiziell begründet werden,

denn kriminelle Geldwäsche und Bargeld-Transaktionen werden von dieser

Gruppe sicherlich nicht angemeldet.

Das komplette Verbot von Bargeld wäre für die Regierung und Finanzämter

ein paradiesischer Zustand.

Aktuelle Krisenherde

- Verschärfung des Ost-/West-Konfliktes durch Wirtschaftssanktionen

gegen Russland aufgrund fragwürdiger Argumente im Zusammenhang mit

der Ukraine Krise

- Zunahme des sog. „demografischen Wandels“ der in spätestens 10 Jahren einen enormen Druck auf das Rentensystem erzeugen wird.

- Unkontrollierte Flüchtlingsströmen und politischer „Rechtsruck“

- ISIS und Syrien Konflikt

- Aufnahme von Kriegshandlungen durch die Türkei

- Griechenland (verschärft)

- Verfall der Ölpreise durch Spekulation und Manipulation. Diese

Manipulation schwächt Russland und verschärfen den außenpolitischen

Druck. Weiter werden schwächere Öl-Produzenten, die hauptsächlich über Öl-Verkäufe wirtschaften, finanziell und in Folge dessen auch sozial destabilisiert.

- Rückgang der chinesischen Wirtschaftsleistung (beginnende Asienkrise)

- Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung aufgrund des beginnenden

Abschwungs (nach 6 Jahren Aufschwung)

- Krieg im Nahen Osten

- Ungelöste Probleme des "Arabischen Frühling"

- Israel, Nord-Korea, Libyen

Die persönlichen Folgen lassen sich nur eindämmen, indem Bar-Vermögen in

weitgehend sichere Anlagen investiert wird. Das können Immobilien sein oder

auch Gold, aber keine Goldzertifikate und auch kein Gold zuhause sondern

in unabhängigen Staaten, auf die Europa keinen Zugriff hat, falls ein

Goldverbot ausgesprochen wird. Aktuell steigt der Goldpreis stark an und

hat seit Dezember 2015 bis heute um 15% zugenommen nachdem er über 4 Jahre

von seinem Höchststand gefallen war. Man muss noch abwarten ob dies

bereits eine deutliche Trendwende ist, aber die steile Entwicklung spricht dafür. Parallel geben die Börsenkurse nach und es ist kein Zufall, dass Bankaktien erdrutschartige Verluste verzeichnen.

Tag(s) : #Wirtschaft, #Athen, #Bankenkrise, #Crash, #Euro, #Europa, #Finanzen, #Griechenland, #Geld

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