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Ich lerne schon Französisch! Endlich ein neuer Star am Himmel, so, wie ihn sich die Wirtschaft vorgestellt hat. Emmanuel Jean-Michel Frédéric Macron: jung, dynamisch, ehemaliger Investmentbanker und Finanzdirektor, Berater von HOLLANDE(aise). Die Franzosen sind das (alte) Establishment leid. Alles Andere ist besser und wer nicht nach rechts rücken möchte, in das Le Pen Lager, hat seine Wahl bei Macron gefunden. En Marche! Das klingt nach Aufbruch. Aber was will dieser Macron, ausweislich wirtschaftsliberal, tun? Nun, das hört sich alles sehr vertraut an. Unternehmenssteuern senken, das Rentensystem umbauen, Wirtschaft deregulieren, mehr Polizei und Bildung in den Brennpunkten. Und - hört, hört - die EU demokratisieren. Das ist interessant, denn es impliziert dass die EU undemokratisch sei (was ich schon lange vermutet habe). Eine starke Achse zwischen Frankreich und Deutschland und ohne die Briten. Das hört sich doch interessant an. Mit den Worten der Fastfood Industrie - Jetzt neu! Der Alemand Burger extra spicy mit dem Flavour von Merkelism und French Connexion mit bestem Liberalism! Das ist so komplex, um nicht zu sagen, Ödipus Komplex. Warten wir ab, was im Backofen neoliberaler Strömung so schmort. Vielleicht jemand, der unserer Kanzlerin mal so richtig in den Allerwertesten tritt, damit sie es bereut, sich noch einmal zur Kanzlerschaft beworben zu haben. Die Börse feiert jedenfalls schon mit dem größten Potential an Verdrängung von Realität, was man jemals in der Geschichte erleben  durfte. Hau rein Deutschland, tu was für Europa, fühlt man sich genötigt. Von wegen schwarze Schäuble Null. Wie kann unser borniertes Deutschland heute  wirtschaftlich nur so gut dastehen, 1945 am Boden, geteilt, ohne Kolonien? Macron wird das ändern wollen.

Tag(s) : #Leben, #Wirtschaft, #Politik, #Gesellschaft, #Europa, #Satire

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