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Das Universum entstand nach heutiger physikalischer Theorie durch den „Urknall“ den sog. Big Bang.


Man stellt sich einen winzigen Punkt mit nahezu unendlicher Dichte und Energie vor, als den Ausgangszustand des gesamten Universums mit Milliarden von Galaxien, so groß, dass wir nur einen Teil davon mit den stärksten Teleskopen überschauen können. Die vollständigen Dimensionen des Universums indes bleiben hinter dem „Lichthorizont“ versteckt. Sein Licht kann uns aufgrund der begrenzten Lichtgeschwindigkeit nie erreichen.


Stellt sich die Frage, was den Ursprung selbst, jenen winzigen Punkt, der alles hervorgerufen haben soll, verursacht hat. Dazu hat die moderne Wissenschaft keine Antwort und keine Theorie. Es ist ja schwer vorstellbar, dass er aus dem Nichts entstanden sein soll, denn dann wäre alles aus einem Nichts entstanden.

In der Tat erklärt uns die Physik ein Phänomen, bei dem „etwas“ aus einem „Nichts“ entstehen kann. Nämlich können Teilchen durch sog. Vakuumfluktuation, einem Begriff der  Quantenfeldtheorie aus dem Vakuum (aus dem Nichts) entstehen und zerfallen sogleich wieder.


Im Vakuum entstehen so Teilchen entgegengesetzter Energie (positiver und negativer), deren Energie-Summe gleich Null ist. (Dies allerdings innerhalb des existenten Universums, damit nicht übertragbar auf ein wirkliches Nichts, welches es aus von mir dargestellten Gründen höchst unwahrscheinlich ist.)


Als Erklärung für den Urzustand des Universums taugt dies nicht. Ich formuliere hier eine Hypothese, die der Lösung näher kommen könnte:


Stellen Sie sich 2 vier-dimensionale Hemisphären in Kugelform vor. Diese werden vollständig durch drei-dimensionale Raum-Kontinuen begrenzt. Die Hemisphären enthalten Masse oder deren äquivalente Energie. Die drei-dimensionale Hülle der Hemisphären ist zu Beginn leer und vielleicht auch ohne Volumen.


Am Anfang des Universums kollidieren beide 4D Hemisphären miteinander und beginnen sich zu durchdringen. Der Zeitpunkt der Kollision begründet den Urknall und erklärt, warum dieser scheinbar punktförmig ist: Es ist der erste Berührungspunkt, an dem sich die Hemisphären treffen. Die Kollision „presst“ unter extremen Bedingungen Materie in eine neu entstehende 3D Hülle, denn die Kollision lässt die Hemisphären heftig miteinander reagieren. Durch die Wucht der Kollision kommt es zur sogenannten Inflationären Phase im Entstehungsprozess des Kosmos.

Universum_entsteht_4D.png

Die 3D Hülle entwickelt sich zu unserem Universum. Es entsteht auf der Begrenzung um den Durchdringungsbereich beider 4D Halbkugeln. Da sich die 4D Räume immer weiter durchdringen, expandiert der neue 3D Raum mit. Das Phänomen liefert gleichzeitig eine gute Erklärung für die Permanente Expansion des Universums, welche die Astrophysiker als „dunkle Energie“ beschreiben. Sie beschreibt den Effekt „negativer Gravitation“, der zur Ausdehnung des Universums führt und bis heute unerklärlich bleibt, weil er gegen die Gravitationsanziehung aller Massen im Universum wirkt.

Universum_entsteht_4D_2.png

Das Szenario liefert auch eine Idee für die hypothetische „dunkle Materie“ unter der Voraussetzung, dass Gravitation über Dimensionen hinweg wirken kann. Da jeder Punkt im 3D Raum direkt an den 4D Raum grenzt, „spüren“ wir Gravitation von Masse, die sich in der 4D Hemisphäre befindet. Gravitation ist da, ohne dass wir die Materie direkt entdecken können. Sie entzieht sich in der dritten Dimension unserem Zugriff. Schwarze Löcher könnten unter diesen Voraussetzungen als Ausstülpungen in den 4D Raum begriffen werden.


Das neue Modell erklärt auch die Zukunft des Universums. Während der Durchdringung expandiert der Raum permanent bis sich dieser Prozess umkehrt, wenn das Volumen-Maximum erreicht ist und sich die 4D Kugeln wieder voneinander entfernen bis sie sich am Ende völlig trennen. Jetzt scheint sich die "Dunkle Energie" umzukehren und die Gravitation zu verstärken. Durch diesen Prozess schrumpft der Kosmos erst langsam, dann immer schneller und es kommt zu dem postulierten „Big Crunch“ bei dem das Universum quasi wieder in einem Punkt verschwindet und seine Massen auf die 4D Hemisphären zerteilt werden.

 

Meine Hypothese kann objektiv nachgewiesene Eigenschaften des Kosmos gut erklären.


Sie kann auch Elemente der String-Theorie unterfüttern die postuliert, dass jedes Teilchen auf einer sogenannten P-Bran existiert. Die P-Bran wäre quasi die Oberfläche des 4D Raumes. Berechnungen könnten mehr Indizien liefern.  Ein direkter Beweis wird nicht möglich sein, da sich alle unsere physikalisch experimentellen Mittel auf 3 Dimensionen beschränken. Ein 4D Raum würde uns unendlich erscheinen, obwohl er es effektiv nicht ist.

Tag(s) : #Wissenschaft

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