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In der Probe von Donnerstag, 24.03.2011, des Bundesamtes für Strahlenschutz sind jetzt erstmals radiaktive Partikel Jod-131 aufgetaucht bei der Meßstelle "Schauinsland"  in Freiburg.

Die Messwerte ergaben 58 Mikrobecquerel (Millionstel Becquerel). In der Probe vom 25.03.2011 ergab die Messung 530 Mikrobecquerel. Vorläufige Werte der Messung während des 27.03.2011 (Probe vom 26.03.2011) zeigen eine abnehmende Konzentration von Jod-131 auf etwa 300 Mikrobecquerel je Kubikmeter Luft. Das sind extrem geringe Werte.

Eine radioaktive Substanz hat eine Aktivität von einem Becquerel (1 Bq), wenn darin pro Sekunde ein Atom zerfällt.

Jod-131 hat eine Halbwertszeit von 8 Tagen.

 In Deutschland gibt es einen amtlichen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm eines Lebensmittels. So viel Radioaktivität dürfen die Menschen also mit der Nahrung aufnehmen. Nur für Milch und Babynahrung gibt es einen strengeren Grenzwert: 370 Becquerel pro Kilogramm.

Weltweite Informationen liefert das Radioaktivtätsmessnetz der CTBTO.

(Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization, CTBTO)

 

Radioaktivitaet-Messnetz.jpg

Die Meßstelle "Schauinsland" befindet sich in Freiburg.

schauinsland

 

Tag(s) : #Umwelt

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