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Die „honorigen“ Ratingagenturen, allesamt in USA angesiedelt und allesamt Versager bei der Vorhersage der letzten Finanz- und Immobilienkrise, haben sich nun auf  Griechenland und andere Eurostaaten eingeschossen. Leider hat die Europäische Union kein Mittel zur Verteidigung gefunden und ihre „Macher“ sind über den Kurs der EU zerstritten.

 

Sieht man von dem realen Risiko ab, welches an den Staatsanleihen Griechenlands haftet, gibt es faktisch gute andere Gründe den Euro unter Beschuss zu nehmen. Zu stark hat sich die Währung gegenüber dem Dollar entwickelt und so Importe in die USA und Reisen nach Europa teuer gemacht. Auch Investitionen in den USA sind bei fallenden Devisenkursen unattraktiv, das gilt auch für Anleger. Wichtiges Geld von Investoren bleibt so den USA fern. Auch die Diskussion darüber, den Dollar durch einen Euro als Welthandelswährung abzulösen mag für die selbstbewußten USA ein Dorn im Auge sein.

 

Da kommt eine Griechenland- und Eurokrise gerade recht, kann man doch damit vier Fliegen mit einer Rating-Agentur erschlagen.

 

1)      Stärkung des Dollar gegenüber dem Euro

2)      Destabilisierung der Euro-Zone insgesamt

3)      Ablenkung vom eigenen Riesenschuldenberg

4)      Umkehrung des Geldflusses ins eigene Land

 

Statt einer straffen Euro-Strategie wackeln die Euro-Regierungen herum und schaffen es nicht die Griechenlandkrise vom Tisch zu fegen.


EuroStart

Der Anfang des Euro - droht bald sein Ende?


 

 

Tag(s) : #Wirtschaft

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