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Friends:: Stefanie Xamantao Psychosophie Ahora
Dass Schüler Mathematik nicht verstehen, hat mit Art und Weise zu tun, wie Lehre heute gestaltet wird. Boshaft unterstelle ich mal eine Motivation, nicht jedem das gleiche Wissen angedeihen zu lassen. Schließlich braucht man auch Arbeitnehmer für „einfache“ Berufe.
Die Lehre muss also diejenigen herausfiltern, die eine andere Form der Pädagogik
benötigen würden, um das gleiche zu erreichen, wie „Begabte“.
Wer also nicht intelligent genug ist, „traditionellem“ Unterricht zu folgen und durch seine Intelligenz und Eigenmotivation Spaß und Lust zu entwickeln, der fliegt raus.
Dazu zählt auch das sinnlose Auswendiglernen von Jahreszahlen im Geschichtsunterricht anstelle einer Spannung erzeugenden, zusammenhängenden und mit Beispielen aus der Zeit gewürzten Geschichtserzählerei, die sich einprägt.
Wissbegieriger Nachwuchs wird so zu einem Frusttypus erzogen. Dies setzt sich dann im gesamten Leben dieser armen Kreaturen fort. Ein Beruf, der nicht den Neigungen und Talenten entspricht. Unfähigkeit, sein Leben zu organisieren. Überforderung beim Verhalten gegenüber Behörden, dem Staat, dem Recht, den Banken, der Gesellschaft gegenüber.
Freilich, das sind Staatsbürger, wie sie der Staat braucht. Normalverdiener, die nicht aufmucken und konservativ wählen. Die ihr ganzes Geld ausgeben aber leider auch häufig der Gesellschaft als Beschäftigungslose auf der Tasche liegen.
Übrigens: gut rechnen können, also Zahlen addieren, multiplizieren und so weiter hat nichts mit Mathematik zu tun. Das ist Zahlentraining. Klar rechnet der Mathematiker auch, aber das ist Routine. Der Schwerpunkt liegt auf dem „Lösungsweg“! Wenn ich mich dann bei den Zahlen „verrechne“ stimmt zwar das Ergebnis nicht, aber ein richtiger Lösungsweg muss in der Bewertung mehr anerkannt werden als Routineberechnungen.
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