Nachdem ich mein Basisthema, die Wissenschaften, für einige Zeit vernachlässigt habe, möchte ich es hier mit einer neuen Serie fortsetzen.
Wir kennen das Problem aus der Schule. 4 von 5 Menschen haben den wissenschaftlichen Bereich des Unterrichts nicht verstanden. Keine Lust auf Physik, Mathematik und den ganzen anderen Kram.
Mich wundert’s nicht!
Wer nicht grade ein Talent für die Themen hatte oder Spaß an logischen Problemen wurde alsbald vom monotonen Lehrstoff abspulen vergrault.
Dabei sind Wissenschaften das mit Abstand interessanteste Themenfeld, besser als der beste Science Fiction, und sollten das Auditorium in atemloses Erstaunen darüber versetzen, wie unsere Welt funktioniert.
Woran liegt es, dass das nicht so ist? Dazu einige Thesen:
- Wissenschaft kreiert unverständliche Begriffe, auch als Folge einer Unzulänglichkeit sprachlicher Mittel
- Wissenschaft verbirgt gern, dass sie auf simplifizierten Modellen basiert
- Anstelle verständlicher Erklärungen werden mathematische Beschreibungen unterbreitet
- Unzulänglichkeiten jeglicher aktuellen Theorie bleiben häufig unberücksichtigt
Will Wissenschaft mehr Interesse erwecken, muss sie das kreative Vorstellungsvermögen des Menschen erreichen. Brachiale Lehrpläne und Formelsammlungen sind keine motivierenden Stimulanzien. Gepauktes Wissen ist überhaupt kein Wissen, da keine Herleitung einer Erkenntnis möglich ist.