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Nichts, aber auch gar nichts, was Grundlage der physikalischen Beschreibung dieser Welt fungiert darf als real erfahrbare Wirklichkeit angesehen werden.


Das ist nicht einfach begreifbar zu machen.


Alles, was sich in unserer "Welt" befindet existiert ist nur durch Wechselwirkung mit anderen Teilen des Universums. Alles steht im Kontext. Realität entsteht als Eigenschaft des Kontexts. Eine Wahrnehmung, sprich, ein Ereignis in dieser Welt, ist ein Resultat von Wechselwirkung.

 

Dadurch, dass wechselwirkende Kräfte vorhanden sind, können Wahrnehmung und Realität überhaupt in der Welt erscheinen. Andernfalls wäre es so, als würden sich Dinge wie ein Auto ohne Licht in einem unbeleuchteten Tunnel bewegen.


Wechselwirkende Eigenschaften sind z.B. Gravitation, Energie, Licht, Masse, usw. Das sind Dimensionen, die wir auch in der Physik behandeln.


Philosophen haben manchmal ein gestörtes Verhältnis dazu.

Nehmen Sie diesen originalen Satz hier:

 

Zitat - Das Nicht ist immer der Anfang einer Bewegung und damit ein Unbestimmtes: "Als solches hält es das Nicht bei sich nicht aus, ist vielmehr aufs Da eines Etwas treibend bezogen. Das Nicht ist Mangel an Etwas und ebenso Flucht aus diesem Mangel; so ist es Treiben nach dem, was ihm fehlt." – Zitat Ende

 

Ich finde diesen Satz einfach nur Klasse, weil er zeigt, wie sprachliche Inhalte zum Selbstzweck werden, ohne das ein Kontext zu irgendetwas entsteht. Dieser Text ist also so sinnhaltig wie eine beliebige Aufzählung von Stichwörtern in einem Wörterbuch hat aber sicherlich tausende von Schülern von etwas Sinnvollem abgehalten, weil sie ihn „interpretieren“ mussten.


Ich hoffe, Sie waren nicht dabei?


Die letzten Sachverhalte waren wichtig zur Verdeutlichung des Modellcharakters aller Beschreibungen dieser Welt und damit auch der Physik.


Es Unsinn, sich ein Proton oder den Atomkern als kleines Kügelchen vorzustellen, wenngleich es sinnvoll sein kann, um sich eine „Vorstellung“ von etwas zu machen, was niemals fassbar für uns Menschen wird. (Sh. auch "Noch mehr Quanten -Teilchen sind keine Billardkugeln)

Deshalb basieren alle Theorien auf Modellen, die wir uns von dieser Welt machen.

Ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung eines Modells stellt das Wissen über den Aufbau des Atoms dar.


Der Grieche Demokrit und Dalton sahen im Atom einen festen kleinen Körper unteilbarer Materie. Später wurden Elektronen entdeckt. Man erkannte, dass sich das Atom aus kleineren Bestandteilen zusammensetzte. Es entstand ein Modell, bei dem der positive Bestandteil mit Elektronen wie ein Pudding mit Rosinen dargestellt wurde. Durch Elektronenbeschuss von Goldfolie erkannte man, dass Atome einen massiven positiven Kern enthalten müssen. Das Rutherfordsche Atommodell war geboren. Nils Bohr entwickelte schließlich das Modell, bei dem sich die Elektronen auf sog. Schalen

um den Atomkern herum bewegen. Die Quantenphysik beschert uns ein Atommodell, bei dem die Elektronen statistische Positionen im Atom besitzen, sich quasi als Elektronenwolke manifestieren. Protonen und Neutronen sind aus sog. Quarks zusammengesetzt, die letztlich als kleinste Bausteine der Materie gelten.

 

Alle Beschreibungen sind keine Darstellung einer für uns fassbaren Realität. Es sind einfach Modelle. Modelle werden verbessert und haben dann so lange ihre Gültigkeit, bis es ein weiter verbessertes Modell gibt.

 

Menschen, die sich für Wissenschaft begeistern sollen, muss deshalb absolut klar gemacht werden, dass sie auf der aktuellen Beschränktheit ihres Modellcharakters beruht.

 

Keine einfach zu vermittelnde Erkenntnis

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tag(s) : #Wissenschaft

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