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Erste Tote bei Krawallen in Athen! Gelähmt und handlungsunfähig präsentieren sich EU und Deutschland in der Griechenlandkrise. Es ist so als hätte man den Ernst der Lage nicht begriffen und noch schlimmer, als ich es in meinen ersten Artikeln zu diesem Thema befürchtet habe.

 

Wenn jetzt nicht hart durchgegriffen wird, stehen Währungsunion und Euro auf Spiel!

 

An den Börsen läuft bereits der Ausverkauf und Spekulanten wetten, in der Hoffnung auf gute Gewinne, auf eine weitere Verschlechterung der Lage und beschleunigen so den möglichen Zusammenbruch. 

 

Und das wird kein Spaß!

 

 Durch die Geldentwertung werden Pensionsfonds und private Rentenmodelle wertlos. All die, die für ihre Altersversorgung investiert haben, werden dafür bestraft und einen großen Teil ihres Vermögens verlieren. Die Bürger, die sich nicht an einer Wertschöpfung beteiligt haben, sind die Gewinner.

 

Derweil blickt man gelassen von Overseas auf das zusammenstürzende, künstliche und instabile Eurogebilde. Der Dollar boomt wie seit Jahren nicht mehr. Wer noch nicht aus dem Euro geflüchtet ist, der tut es jetzt. 5 Cent Wertverlust beim Euro in nur einer Woche. Das ist bereits der Anfang der so gefürchteten Hyperinflation.

 

Die Warner vor einer zu frühen Einführung der Einheitswährung Euro haben recht behalten. Und leider ist nicht nur Griechenland kurz vor dem Aus. In der zweiten Reihe warten Portugal, Spanien und Italien und sicher noch andere mehr, die sich im Währungskonsens zu Lasten der starken Partner am Euro bereichert und das Schuldenloch aufgerissen haben. - Ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Die Reaktionen in der Bevölkerung sind verständlich. Wer möchte den erlangten Standard wieder aufgeben. Schuld sind die Regierungen und die nicht existenten Wächter in der EU. Das EU Parlament, besetzt mit den besten Versagern aus allen  Mitgliedsstaaten, hat seine Aufsichtspflicht nicht wahrgenommen. Es hat nichts weiter als eine zusätzliche, teure Bürokratie hervorgebracht, die unzählige, unsinnige Verwaltungsbeschlüsse gefasst hat. Um den Schutz des Euro und seiner Stabilität hat man sich leider nicht gekümmert. Wichtige Vorbereitungen auf so ein Szenario? - Fehlanzeige!

 

Leider erleben wir im Bundestag heute nur die üblichen Wahlkampfreden. Politiker, die verlernt haben zu handeln, überhäufen sich gegenseitig mit Vorwürfen, wer denn nun an der Misere verantwortlich sei.

 

Die Regierungen sind nicht Herr der Lage. Sie können es gar nicht, weil sie seit Jahrzehnten Klientelpolitik und Wahltaktik betreiben, aber nichts Gravierendes entscheiden. Aus der Angst, nicht mehr gewählt zu werden und nicht regieren zu dürfen, befinden wir uns in einem Dauerzustand von Nicht-Regierung. Regierung verlangt aber auch die Bereitschaft zu unliebsamen Entscheidungen gegenüber den Lobbyisten und den Bürgern, sonst bräuchten wir gar keine Regierung und könnten uns den Verwaltungsapparat sparen.

 

Hochkulturen (und ich behaupte nicht, dass Menschen jemals diesen Begriff verdient haben), so zeigt die Geschichte, gehen dann unter, wenn Dekadenz, Müssiggang durch Reichtum, "Brot und Spiele", Verdummung und Überdruss an allem überhand nehmen. Hier hat es die "Moderne Gesellschaft" am weitesten gebracht.

 

Die Gefahrensignale sind übermächtig. 8 Jahre nach Einführung des Euro ist das Dilemma perfekt. Ein bedauerlicher Rekord.

 

Mein Appell geht an alle Fraktionen und die Regierung:

  • Geben sie ihr Taktieren auf!
  • Holen sie sich kompetente Unterstützung aus der Wirtschaft!
  • Treffen Sie Entscheidungen!
  • Handeln Sie wieder für unser Volk!
  • Retten Sie unsere Volkswirtschaft!
  • Retten Sie die Ersparnisse und Renten Ihrer Bürger!

Es kann und darf nicht sein, dass ein enttäuschtes Volk am Ende wieder einem Rattenfänger aufsitzt!!!

 

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Tag(s) : #Wirtschaft

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