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Es ist grotesk. Notfallszenarien, präventive Sicherheitsmassnahmen, Notfallsimulation, Katastrophenpläne, Vorbereitung und Training von Notfällen, - das alles scheint es für Erdöl Bohrplattformen offensichtlich nicht zu geben.


So verlieren die Helfer im Falle einer Katastrophe wertvolle Zeit, um überhaupt erstmal ein technisches Gerät zur Hilfe zu entwickeln, von dem nicht einmal eine Funktionsfähigkeit belegt ist.


Ölförderung in 1500 Metern unter dem Meeresspiegel ist teuer, da scheint kein Geld für Investitionen in Sicherheit übrig zu sein.

 

Ist die Umweltzerstörung ausgelöst, steigen die Kosten für die Beseitigung der Schäden aber ins Unermessliche. Eine perfide Logik.

 

Der schmutzigste Rohstoff der Welt darf in einem unersetzlichen Ökosystem ohne Netz und doppeltem Boden gefördert werden. Diese Fahrlässigkeit ist auch auf mangelnde Gesetze, Prüfungen und Kontroll durch die Staaten zurückzuführen.


Im Fall des Natur Desasters im Golf von Mexico, ausgelöst durch eine Explosion auf der Plattform, läuft man der Zeit nun wieder hinterher. Für jeden Produktionsbetrieb, Industrie, Kraftwerke liegen entsprechende Notfallszenarien vor. Betriebe sind angehalten, technisch und logistisch alles Nötige für den Ernstfall vorbereitet zu haben.

 

Nicht so, so scheint es, die Ölindustrie. Es ist eine Schande!

 

 

LINK - Die Ölpest, klägliche Rettungsversuche

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Tag(s) : #Umwelt

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