Wegen großem Interesse wiederhole ich hier meinen Artikel vom30. Oktober 2009
Teil 1 - Von innen nach außen
Teil 2 - Indizien
Teil 3 - Beweislast
Teil 4 - Verstehen
Unser Universum ist artifiziell und unsere Welt entzieht sich den Anstrengungen der Wissenschaft, sie auf einfache Weise zu entschlüsseln. Unbeantwortet bleibt auch die Frage, warum überhaupt etwas ist. Dahinter scheint sich ein Prinzip zu verbergen und wir müssen wahrscheinlich ganz neue Überlegungen anstellen, damit wir einen kleinen Schritt vorwärts machen können.
Ich stelle 2 Hypothesen auf. Erstere besagt, das Universum wie wir es wahrnehmen ist Teil eines Experimentes, welches von einer mächtigen, unvorstellbaren Intelligenz vorgenommen wird. Diese Hypothese ist nicht neu. Es gibt sie schon lange und sie beinhaltet den Gottesbegriff. Sie wird hier nicht weiter verfolgt.
Meine zweite Hypothese besagt, das Universum ist selbst eine Lebensform, eine Existenz als Gesamtheit ihrer selbst in einer Ganzheitlichkeit, die uns wiederum verborgen bleibt. Da wir uns IM Universum befinden, ist sie von innen heraus nicht erkennbar.
Das kann anhand folgender Analogie erklärt werden.
Könnte ein einzelnes Elementarteilchen (Mensch) im Sauerstoffkern der Verbindung für Wasser H2O eine Erkenntnis darüber gewinnen, wie sich ein Ozean (Universum) für einen Beobachter darstellt? Ich bin der Meinung, das würde nicht funktionieren.
Dennoch - gehen wir einfach davon aus, dass dieses Kernteilchen Albert Einstein hieße - dann könnte es mit seiner Physik erkennen, dass es Teil eines Sauerstoffkerns ist, dann weiter eines Systems, welches ein Sauerstoffatom darstellt und dieses in Verbindung mit den anderen Atormenein Wassermolekül bildet.
Mit sehr viel Fantasie und durch Experimente würde es dann eine Theorie entwickeln, dass vielleicht viele solcher Systeme parallel existieren. Aus diesen Überlegungen entstünde ein Modell von Wasser.
Es gäbe für das Teilchen aber nie eine objektive Möglichkeit Wasser quasi von außen zu betrachten, da es keine Technik besitzt, die ihm diese Erfahrung ermöglicht. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es herausgelöst aus seinem Atomkern gar nicht existieren, also sofort zerfallen würde.
Das Gleiche gilt im Umkehrschluss für uns Menschen, wenn wir ein Glas Wasser betrachten. Da wir nur Materie in der Gesamtheit von außen wahrnehmen, bleibt uns das innere auf ewig verborgen.
Teil 2 - Indizien
Dazu passt: Der Sinn des Lebens, der Welt, des Universums und von Allem