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Nach den neuesten Meldungen aus den USA gibt BP alle weiteren Versuche auf, das Öl an den gebrochenen Bohrlöchern zu stoppen, bis Entlastungsbohrungen durchgeführt worden sind.

 

Wenn diese Meldung stimmt, bedeutet das, dass das Öl noch für Monate ungehindert ausströmen wird, bevor neue Bohrungen Abhilfe schaffen.

 

Das klingt realistisch, denn der freiwerdende Druck hat ja bei dem Unglück die zu diesem Zeitpunkt noch intakten Leitungen gesprengt. Auf dieser Ölquelle lastet der Druck von 1500m Wasser und 4000 - 5000 m Gesteinsformation. Auf so ein Leck schraubt niemand "mal eben" einen "Abfüllstutzen".

 

Bei der letzten ÖL-Katastrophe im Golf von Mexico, verursacht durch den Blowout auf der IXTOC in den Jahren 1979/80, dauerte es 10 Monate, bis das Leck nach 2 Entlastungsbohrungen verschlossen werden konnte.

 

http://preview.bloomberg.com/news/2010-06-01/efforts-to-end-oil-flow-from-bp-s-leaking-well-are-over-coast-guard-says.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Tag(s) : #Umwelt

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