Auch der neue Versuch, das Leck auf dem Meeresgrund zu schliessen ist gescheitert!
Es ist unerträglich aber die Ölquelle spuckt weiter ihre tödliche Substanz in den Ozean.
Nach mehreren Versuchen, kann eine der größten Ölgesellschaften der Welt, unterstützt von der stärksten Regierung der Welt, die ausser Kontrolle geratene Ölquelle nicht stoppen.
Während Verzweiflung wächst und sich ökologisches Elend verbreitet, geht man davon aus, dass die Quelle wahrscheinlich erst im August dieses Jahres wirklich geschlossen werden könnte. Und sogar dafür gibt es keine Erfolgsgarantie. Den Vereinigten Staaten und den Bewohnern seiner Golf-Küste, steht ein entmutigender Sommer mit Ölpest und Verzweiflung bevor.
Und, als wäre das alles nicht genug, - die atlantische Hurrikansaison fängt kommenden Dienstag an.
Der letzte Versuch, mithilfe eines Roboters den Strom mit Golfbällen, Gummi und Schlamm zu schliessen, ist gescheitert. jetzt scheint es nur noch die Möglichkeit von Entlastungsbohrungen zu geben und die dauern. Dabei besteht zudem noch die Gefahr, den Zustand weiter zu verschlimmern, wenn dabei neue Probleme auftreten sollten.
Wissenschaftler von einigen Universitäten haben über große unter Wasser treibende Ölfelder mit einer Ausdehnung von vielen Meilen berichtet die die Küste unter der Oberfläche des Golfs erreichen. BP hat das vehement dementiert.
Die Katastrophe ist so unvorstellbar und trotztdem wird sie uns in den nächsten Monaten begleiten und schliesslich zu einer alltäglichen Nachricht verkümmern.
Es ist deutlich geworden, dass die Ölförderung von unter hohem Druck stehenden Quellen technologisch nicht beherrscht wird. Zudem wurde an verfügbaren Sicherheitsausrüstungen gespaart.