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1. Teil

Auf der Spur außerirdischer Besucher – (1) Kinder der Sterne.

 

 

2.    Teil

 

Nachdem davon ausgegangen werden muss, dass Aliens uns in ihrer Biologie ähnlich sein müssen, wie im Teil 1. beschrieben, werden sie mit den gleichen Problemen der Raumfahrt konfrontiert sein wie wir Menschen. Der Aufwand für eine Versorgung von Menschen im Weltall ist groß und komplex.

 

Wie Sie vielleicht wissen, beschäftigen sich Raumfahrtorganisationen mit der Planung einer Marsmission. feuerwerk2.jpgWomit immer man dies auch begründen mag (schon die Mondmission hat außer der Verschwendung von Kapital wenig Verwertbares geliefert), an erster Stelle steht mutmaßlich als Motiv die Herausforderung, ein solches Abenteuer zu bewältigen. Wie befinden und damit in guter Gesellschaft mit allen Abenteurern und Entdeckern der Weltgeschichte.

 

Eine Reise zum Mars, eine Mikrostrecke im astronomischen Maßstab, stellt heute eine nahezu übermenschliche Herausforderung dar. Ist der Mars der Erde nahe, haben wir ungefähr 160-mal die Strecke zum Mond zurückzulegen. Das Licht benötigt für diese Entfernung etwa dreieinhalb Minuten. Setzen wir diese Strecke auf einen Maßstab von 1mm, so befindet sich der nächste Fixstern im Verhältnis dazu in 154 m Entfernung. Die Sonde Voyager I. hat seit 1977 in Relation 28 cm zurückgelegt.

Diese Vergleiche sollen ein wenig Klarheit über Interstellare Größenordnungen und den Aufwand bringen, den es bedeutet, menschliche Lebewesen durch den Weltraum zu transportieren.

 

Und Herausforderungen gibt es einige:

 

  • Es müssen Lebensmittel für 1- 2 Jahre pro Person transportiert werden. Selbst wenn diese Nahrung extrem kompakt wäre, bedeutet dies ein nicht unerhebliches Gewicht und die Astronauten würden durch den Verzehr von ausschließlich Nahrungskonzentrat wahrscheinlich verrückt, ganz zu schweigen von den Problemen für den Organismus.

 

  • Für Lebewesen im Weltall besteht eine erhebliche Strahlenbelastung, die das Leben der Astronauten bedroht. Selbst für unbemannte Sonden bedeutet hohe Strahlung Gefahr für System und Computer. Die Technik muss widerstandsfähig gegen diese Bedrohung entwickelt werden.

 

  • Fehlende Schwerkraft sorgt für den Abbau von Muskeln und Stabilität des Bewegungsapparates. Menschen sind nach einem langen Aufenthalt im All erst einmal nicht in der Lage, sich unter Schwerkraft wieder selbständig zu bewegen. Die Erzeugung künstlicher Schwerkraft durch ein rotierendes Modul muss in Betracht gezogen werden, was den Aufwand der Mission weiter erhöht.

 

  • Hohe Beschleunigung über 1 G (= Erdbeschleunigung) können Menschen nur über einen kurzen Zeitraum ertragen. Dies ist für den Marsflug kein Problem. Will man aber in den Interstellaren Raum, so ist eine Dauerbeschleunigung von 1G viel zu wenig um auf die Geschwindigkeit zu kommen, die eine Reise zu einem anderen Sonnensystem erfordert. 

 

  • Die psychische Belastung der Crew ist enorm. Das Team muss über einen extremen Zeitraum auf engstem Raum kooperieren. Mit der Zeit dürften Spannungen steigen. Grundbedürfnisse des Menschen, wie Sexualität, sind von der Mission zu berücksichtigen. Bemannte Raumfahrt benötigt medizinische Betreuung auf hohem Niveau bis hin zu operativen Eingriffen.

 

  • Ein weiteres Problem ist die Verzögerung der Kommunikation zwischen Basis und Raumschiff. Je weiter sich das Raumschiff von der Erde entfernt, desto länger dauert es, bis auf einen Funkspruch der Crew Antwort folgt. Dies kann ich kritischen Situationen Stress und psychische Belastung steigern.

 

Die Vorstellung, dass viele Menschen in einem riesigen Raumschiff, wie in den Science Fiction Filmen, durch den Weltraum cruisen ist absurd. Die Energiemenge die dieser Transport erforderte, wäre unvorstellbar und ist absolut unrealistisch, selbst wenn Materie zu 100% in Energie umgewandelt werden könnte.

 

Sicher kann man sich jetzt Technologien ausmalen, die solche Reisen zu einem Spaziergang machen würden. Reisen durch mysteriöse Wurmlöcher, WARP-Antriebe, Beamen oder Reisen durch Verlassen der 4-dimensionalen Raum-Zeit quasi als Abkürzung. Die theoretische Physik mag solche Ausnahmezustände beschreiben können, ob sie technisch machbar sind ist doch recht unwahrscheinlich, zumal die Herstellung dieser Anomalien wiederum gigantische Mengen an Energie erfordern würde.

 

Wäre diese Technik irgendwo verfügbar, hätten ein Besuch der Aliens schon stattgefunden.

Physikalische Gesetze gelten an jedem Punkt des Universums gleich. Dies ist die wahre Demokratie der Welt und für alle Wesen hier verbindlich.  

 

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass es ein realistisches Szenario für weite Reisen durch den Weltraum, auch zu anderen Sternensystemen, geben kann.

 

Mehr dazu in Teil 3:

 

Auf der Spur außerirdischer Besucher – (3) Der nächste Schritt

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Tag(s) : #Grosse Gedanken

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