Overblog Alle Blogs Top-Blogs Technologie & Wissenschaft
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Teil 1 - Von innen nach außen
Teil 2 - Indizien
Teil 3 - Beweislast
Teil 4 - Verstehen



Der Beweis, dass das Universum leben soll, lässt sich von uns unbedeutenden Erdbewohnern nicht so leicht erbringen. Reine Physik und Wissenschaft haben uns der Antwort ein wenig näher gebracht. Dort wo sie keine Antworten mehr geben schlägt die Stunde der Philosophen. Absolute wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es sowieso nicht, da alle Theorien nach einigen Jahrzehnten durch neue ersetzt werden müssen. Es ist ernüchternd, aber heutiges Wissen ist in einer fernen Zukunft Steinzeitwissen, wenn es ihn dann noch gibt, den Homo Sapiens.

Der Beweis basiert auf einer Analogie.
Stellen wir uns ein großes Lebewesen auf unserem Planeten vor. Einen Elefanten, einen Blauwal oder einen Dinosaurier. Ich wähle die Größe um den Bezug zur Größe des Universums herzustellen. Egal, wie groß das Lebewesen auch immer werden mag, es entsteht aus einem kleinen Keim und wächst. Sein Volumen nimmt immer weiter zu, es wird größer und größer, altert, verfällt am Ende und stirbt schließlich.


Irgendwann entwickelt sich in diesem Lebewesen ein Bakterium, ähnlich wie sich im Weltall der Mensch entwickelt hat. Dieses Bakterium kann mit eigenen Mitteln das Lebewesen (sein Universum) nicht verlassen, da es im Körper (durch die Naturgesetze) gefangen ist. Nehmen wir an, dieses Bakterium würde eine Gewisse Intelligenz entwickeln, vergleichbar mit der des Menschen. Es würde eine Technologie aufbauen und beginnen, seinen Lebensraum zu erforschen. Nach einiger Zeit würde ihm auffallen, dass alle Parameter seiner Umgebung irgendwie "zufällig" darauf ausgerichtet sind, die Existenz von Bakterien zu ermöglichen und sogar zu fördern. Es herrschen die "richtigen" Bedingungen in Bezug auf dem Vorhandensein der Stoffe, die es benötigt. Die Umgebungstemperatur ist angepasst. Es wird weiter feststellen, dass es Naturgesetze gibt. So kann sich nichts beliebig schnell in der Umgebung bewegen. Die Geschwindigkeit des Blutflusses stellt eine Obergrenze dar, vergleichbar mit der Lichtgeschwindigkeit im Weltall.

Das Bakterium beginnt sein "Universum" zu analysieren und zu vermessen. Es findet unterschiedliche Dichten und Zentren. Ständig finden im Wirtstier Veränderungen statt. Zellen sterben, neue werden gebildet (Sterne). Es stellt fest, dass es einen Anfang gegeben haben muss und das "Universum" einmal viel kleiner gewesen ist. Bei weiteren Vermessungen fällt ihm auf, dass es immer noch zu wachsen (expandieren) scheint und es befürchtet, es könne auch ein Ende haben. Bald wird es auf die Idee kommen, dass es noch andere Bakterienformen geben könnte wie es selbst und es beginnt nach "exoterristischen Bakterien" zu fahnden.

Bei all diesen Betrachtungen müssen wir uns vergegenwärtigen, dass das Bakterium im Verhältnis zum Körper winzig klein ist. Es kann nie einen Gesamteindruck mithilfe seiner Daten synthetisieren und sich

eine Vorstellung des Gesamtobjektes quasi "von außen"  machen. Je weiter es sich technologisch entwickelt wäre es in der Lage, zu vermuten, dass es außerhalb des Tieres noch etwas geben muss. Die Materie des Tieres scheint nicht die ganze Materie zu sein, denn es gibt Hinweise auf  "Dunkle Energie" oder "Dunkle Materie". Damit entdeckt es indirekt, das sein Universum nicht einzigartig ist, sondern sich in einer ihm völlig unerklärlichen Umgebung befindet.


Alles was in dem Tier geschieht, gefährdet auf der einen Seite seine Existenz. Die Umwelt ist feindlich, jedoch gibt es einen unendlichen Druck für die Entwicklung von Leben in dieser Umgebung.

Alle Parameter sind perfekt. Es ist genügend Energie da. Eine Synthetisierung von Atomen, Molekülen und komplexen molekularen Verbindungen, mit der Leben funktioniert, sind optimal.

Wir springen nun in unser reales, uns umgebendes Universum zurück. Merkwürdig, auch hier sind alle Parameter absolut optimiert. Wenn die richtigen Gegebenheiten in einem Sonnensystem herrschen, ist eine gigantische Zielrichtung zur Entwicklung von Leben gegeben. Leben ist Prinzip und nicht die Ausnahme. Wir scheinen dieses einfache Prinzip im technologischen Alltag vergessen zu haben. Zu mathematisch sind die Theorien, dass sie kein normaler Mensch mehr verstehen kann.
Denken wir daran, wie selbst an den unwirtlichsten Plätzen auf der Erde, - Tiefsee, Black Smoker, Wüste, Polarregionen, etc., sich das Leben eingerichtet hat und perfekt auf die äußeren Bedingungen eingestellt ist.

Ich bin der Überzeugung, dieser Umstand ist uns viel zu wenig gegenwärtig und angesichts dieser Fakten von einem "großen Zufall" zu sprechen, verleugnet die Indizien der Realität.
Zufall würde bedeuten, Naturgesetze und Naturkonstanten wären willkürlich. In Sternen würden von den Elementen zufällig die richtigen Mengen produziert. Zufällig interagieren diese Substanzen chemisch-elektrisch und bilden zufällige Verbindungen. Zufällig sind genau das Bausteine, aus denen sich Leben entwickeln kann. Zufällig ist das Biomaterial (Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, usw.) in riesigen Mengen verfügbar. Zufällig beginnt eine gigantische Evolution hin zu komplexen Organismen. Es entwickelt sich ein Nervensystem, dass in der späteren Entwicklung Intelligenz und Bewusstsein ausbildet. Um diesen Zufall zufällig zu generieren hätten nahezu unendlich viele Kombinationen bei der Entstehung von Universen "durchgespielt" werden müssen.


In der Welt einen Zufall zu vermuten wäre für mich ein unmögliches Szenario.

Die Wiege für das Leben ist in dieser Welt Konzept. Und sie kann nur in einer Welt stattfinden, die dieses Lebensprinzip in sich selbst trägt. Der genetische Code des Lebewesens Universum, das sind die Naturkonstanten und die Naturkräfte genau in dieser Kombination. Selbstverständlich trägt so ein Organismus selbst wieder lebende Objekte in sich.


Der Beweis liegt ausgebreitet vor unseren Augen.

Erscheint demnächst: Teil 4 - Verstehen

 

Werbung
Tag(s) : #Grosse Gedanken

Diesen Post teilen

Repost0