Ich empfehle Ihnen, sich diesen Artikel auszudrucken und gut aufzuheben denn was Sie hier lesen klingt heute noch unwahrscheinlich und wird doch mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% bis zum Jahr 2050 eintreten. Es wird die Generation von Menschen, die heute mitten im Arbeitsleben stehen und deren Kinder so hart treffen, wie der 2. Weltkrieg, wenn sie sich nicht rechtzeitig absichern und Gegennahmen treffen.
65 Jahre sind nach dem 2. Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme in Europa durch diese Zerstörung vergangen. Seitdem leben Generationen in einem relativen Aufschwung der Volkswirtschaften und – mit Staatsverschuldung.
Staatsverschuldung ist ein Phänomen, was es in der Historie von Staaten schon immer gegeben hat.
In der Geschichte wurde versucht, diese Probleme durch Annektion anderer Länder zu lösen indem man sich deren Vermögen raubte oder sich Ressourcen aneignete, also durch Kriege.
Diese Vorgehensweise der Mächtigen gegenüber unterlegenen Staaten wird heute noch fortgesetzt durch militärische Einflussnahme auf Regionen mit begehrten Rohstoffen, wie z.B. dem mittleren Osten mit seinem Erdöl oder die krasse Unterbezahlung an die Erbringer von Leistungen der sog. 3. Welt.
Ergo trifft der Zusammenbruch, wenn er eintritt, mehr oder weniger alle!
In einer freien Marktwirtschaft gibt es keine Begrenzung des wirtschaftlichen Erfolges aber auch nicht des wirtschaftlichen Niederganges. So kann es einzelne, privilegierte Personen, auf der Welt geben, denen Milliarden gehören und andere, die quasi nichts besitzen, außer vielleicht noch ihrer Arbeitskraft.
Diejenigen welche Milliarden besitzen können alle Möglichkeiten nutzen, an diesen Verhältnissen so wenig wie möglich zu ändern. Dazu ist es nur erforderlich, alle strategischen Positionen zu besetzen, um eigene Interessen durchzusetzen. Und das ist der Status Quo!
Moral und Ethik sind außer Kraft gesetzt.
Niemals in der Geschichte hat es eine so gigantische Verflechtung der Finanzsysteme weltweit gegeben. Der Staatsbankrott von Island und der Beinahe-Bankrott von Griechenland beweisen das. Aber auch wirtschaftlich stärkere Staaten sind nicht in der Lage, die Neuverschuldung zu reduzieren viel weniger noch Staatsschulden abzubauen.
Das Fatale, - je mehr weitere Schulden aufgebaut werden, desto unmöglicher wird es, diese jemals wieder abzubauen. Es gibt kein einziges Land dem dies jemals in seiner Geschichte gelungen ist.
Schulden sind zunächst nichts verwerfliches, da sie es erlauben, notwendige Investitionen vorzuziehen, um nicht zu warten, bis die Mittel erwirtschaftet wurden um erst dann zu investieren. Ein Beispiel aus dem privaten Bereich wäre das Eigenheim, das man schon jetzt besitzen möchte um es dann abzubezahlen und nicht erst 30 Jahre zu sparen, um es bar zu bezahlen. Das ist alles vernünftig, wenn die wirtschaftliche Kraft des privaten Haushalts es erlaubt, die zusätzlichen Aufwendungen für Zinsen zu tilgen und die Schuld sukzessive abzubauen. Klappt das nicht, dreht man dem Häuslebauer den Geldhahn zu und zwangsversteigert sein Eigenheim.
Diese vernünftigen Regelungen scheinen für Staaten außer Kraft gesetzt zu sein. Sie bezahlen dann sogar die fälligen Zinsen durch die Aufnahme neuer Kredite. Die Gelder beschafft man sich auf dem Kreditmarkt und dieser expandiert aufgrund zügelloser Geldpolitik unbegrenzt. Aber immer, wenn sich Werte einer unbegrenzten Größe nähern, droht der Zusammenbruch.
Ziehen sich Kreditgeber massiv zurück oder es kommt zu einer Zahlungsklemme, gerät das fragile Gebäude aus dem Gleichgewicht.
Würde ein Privatmann so handeln, würde er sich des Betruges strafbar machen.
Nicht so der Staat. Dieser kann so weiter handeln, weil er die Gesetze selbst bestimmt, die Steuern beliebig erhöht und nach einem Zusammenbruch niemand haftbar zu machen ist. Oder kann man Regierungschefs und Finanzminister der gesamten Vergangenheit vor Gericht stellen?
Da es ganz offensichtlich ist, dass sich die Staaten heute nicht mehr von ihren Schuldenbergen befreien können, geht es heute nur noch um die größtmögliche Verzögerung des Super GAU.
Dieser heißt zunächst Hyperinflation. Das Vermögen in Geld ausgedrückt wird reduziert. Damit werden vergangene Investitionen nachträglich spottbillig. (Manch einer kennt vielleicht jene Briefmarken mit dem Aufdruck „5 Milliarden Reichsmark“ nach dem 1. Weltkrieg?) Da das hineingesteckte Geld aber wirklich teuer erarbeitet wurde, ist diese Leistung nun auch nichts mehr Wert und alle Investitionen aus dieser Leistung verfallen gegen Null. Übrig bleiben nur die Werte von Waren, Wertstoffen, Produktionsstätten, Immobilien und Grundbesitz. Wer davon nichts hat, ist wieder arm wie die sprichwörtliche Kirchenmaus.
Die gewaltigen Schwankungen von Werten an den Finanzmärkten waren Vorboten dieser Entwicklung. Geschickterweise hat man die Banken zu Sündenböcken erklärt, wo doch in den USA die Regierung durch ihre Zinspolitik die Kreditklemme privater Immobilienbesitzer selbst verschuldet hat. Die Schulden dieser Menschen waren nichts im Vergleich zu den Schulden des Staates USA selbst und doch hat ihre Zahlungsunfähigkeit, wenn dies denn wirklich die wahre Ursache war, die gesamte Finanzwelt zerworfen und weltweit 2000 Milliarden an Steuermitteln gekostet.
Wenn schon ein paar insolvente Immobilienbesitzer die Finanzwelt aus den Fugen werfen stellt sich die Frage wer denn die Staatsschulden finanziert?
Nun, - es sind andere Länder und BANKEN. Auch diese Kredite sind kaskadiert in der ganzen Welt in Finanzprodukten eingebaut. Der Bankrott eines Landes wie Griechenland würde erneut zu Rettungsaktionen zwingen mit einer Kettenreaktion, in deren Folge weitere Staaten in den Bankrott getrieben würden und schliesslich alle. Ohne Ausnahme!